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Die Changetagung

Identität in der modernen Arbeitswelt


                                                                                       «Eigentlich bin ich ganz anders, nur komm ich so selten dazu»
                                                                                             Ödön von Horvarth, deutsch-ungarischer Schriftsteller, 1901 – 1938

 

Für Ödön von Horvarth geht es um das ICH sowie um die Abgrenzung gegenüber Anderen und die Befürchtung, es nicht zu schaffen, SICH selbst zu sein. Was wäre eigentlich, wenn dieser Zustand das Beste ist, das einem passieren kann? Was, wenn ich gar nicht mehr dazu kommen muss, ein wie auch immer geartetes ICH zu werden? Was wäre, wenn ich mir, jenseits von sequenziell geordneten, logisch konsistenten und kontinuierlich verlaufende Normalbiographien eine ganz andere Selbstdarstellung meiner Individualität konstruiere?


Vier Annäherungen – vier Fragestellungen


IDENTITÄT wird immer weniger institutionell zur Verfügung gestellt. Identitätsarbeit ist komplex und zu einem lebenslänglichen Prozess geworden, der vor allem Professionalisierung ausdrückt. Was bedeutet es, die eigene Identität als Ressource zu nutzen, um mit den gestiegenen Anforderungen Schritt halten zu können?


ZUGEHÖRIGKEIT, Dazugehören und Zusammengehören sind alltäglich Begriffe, welche Geborgenheit und Aufgehobensein versinnbildlichen. Sie scheinen unter aktuellen Bedingungen nachhaltig verunsichert und herausgefordert zu sein. Wie notwendig ist es tatsächlich, sie leidenschaftlich zu verteidigen?


NETZWERKE bauen nicht auf Werten wie Treue und Pflichtbewusstsein auf.Stattdessen werden Selbstorganisation, Autonomie und Selbstverantwortung der Beschäftigten hochgehalten. Wie vertraut sind uns diese veränderten Kooperationsbedingungen und inwieweit fördern sie die Entstehung und Aufrechterhaltung von Zugehörigkeit?


FÜHRUNG und Kontrolle haben einen anderen Stellenwert. In eigenverantwortlich arbeitenden Teams gibt es keinen Chef. Das klassische Organigramm hat ausgedient, und die Person wird von der Funktion entkoppelt. Gibt es Bedingungen wie Führung konstruktive Zusammenarbeit fördert statt sie zu verhindern?


Über 60 Mitwirkende aus unterschiedlichsten Disziplinen untersuchen, welchen Stellenwert Identität in der modernen Arbeitswelt hat. Was hat sich verändert und was ist gleich geblieben? Und wie wirkt sich all dies auf Mitarbeitende und Führungskräfte in Organisationen aus?


Zielgruppe
Die Tagung wendet sich an reflektierte und reflektierende Praktikerinnen und Praktiker. Insbesondere an Führungskräfte und Beratungspersonen, die in und mit Teams und Organisationen arbeiten, diese führen, entwickeln, beraten und begleiten.